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Immerath

Immerather Maar

Immerather Maar im Herbst

Ein Vulkan wird grün

Das Naturschutzgebiet "Immerather Maar" erstreckt sich auf einer Fläche von 66 Hektar. Hier können Sie entdecken, dass es bei Vulkanen um mehr als um Lava geht. Das Immerather Maar bietet mit seinem Wall, Hängen, Ufersaum und Gewässer vielfältige Lebensräume für wertvolle Pflanzen- und Tierwelt.
Ein drei Kilometer langer Rundweg zeigt Ihnen die grünen Seiten des Vulkans. Rotbuchen finden auf dem vulkanischen Untergrund gute Wuchsbedingungen. Am Osthang des Maares wachsen Schlehen- und Ginsterbüsche. Das im Kessel gelegene halbrunde Maar, welches ursprünglich kreisförmig war, legte man im 18. Jahrhundert trocken um Land zu gewinnen.
Später verfiel der Abzugsgraben, sodass sich das Wasser wieder aufstauen konnte. Heute bilden Ufersaum, Flachmoor und Wiese wertvolle Rückzugsräume für die Pflanzen- und Tierwelt. Im Ufergebüsch stehen Weiden und Heckenrosen, im feuchterern Röhricht nehmen Rohrkolben und Teich-Schachtelhalm den ursprünglichen Maarboden mehr und mehr ein. In dem grünen Vulkan finden seltene Vögel, Frösche, Libellen und Schmetterlingen eine Heimat.

 

Das im Naturschutzgebiet gelegene Immerather Maar ist eine Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten. Der Besucher findet hier ein Idyll von Natur, wo man Kraft tanken kann.

 

Das kleine, 6,2 ha große und 3 m tiefe Maar lockt vor allem Angler und Naturliebhaber auf der Suche nach Erholung und Ruhe. Es ist besonders, da es bis heute fast völlig unberührt blieb. Sonstiger Wassersport ist nicht gestattet.
Karpfen, Schleie, Aal, Hecht
Angelsaison vom 1.4. bis 30.9.
Tagesscheine erhalten Sie bei:
Fa. Stolz, Bahnhofstrasse 5, 54558 Gillenfeld

Naturschutzgebiet Immerather Maar

Wissenswertes
Das Immerather Maar ist das kleinste und flachste der Eifelmaare. Es liegt in einer Höhe von 368,1 m über NN. Die Wasseroberfläche ist etwa 60.000 m² groß, das Wasservolumen beläuft sich auf rund 90.000 m³. Die Wassertiefe beträgt maximal 2,90 m, während die durchschnittliche Tiefe bei circa 1,50 m liegt. Der Boden ist flach und eben, und nur in den Uferzonen befinden sich Hindernisse in Form von umgestürzten Bäumen und Baumstümpfen im Wasser. Der Boden fällt vom Ufer aus zur Maarmitte hin gleichmäßig ab. Lediglich im Bereich des Auslaufes befindet sich eine Kante, an der über eine Länge von 5 m die Tiefe von 0,6 m auf 2,8 m abfällt. Durch den in den letzten Jahren vermehrten Pflanzenbewuchs wird die Trübung des Wassers heruntergesetzt und schwankt nun zwischen 0,25 und 2,0 m je nach Jahreszeit. Das Wasser hat eine Erneuerungszeit von 0,3 Jahren. Das Maar verfügt über keinen oberirdischen Zufluss. Es speist sich allein aus Oberflächen- und Grundwasser des Kraters. So besitzt es ein Einzugsgebiet von 640.000 m². Das Ufer erstreckt sich über eine Länge von 800 m.

Das Immerather Maar dient hauptsächlich als Erholungsgebiet. Wegen seines großen Fischbestandes wird das Gewässer von Freizeitfischern genutzt. Zwei große Fischsterben in den letzten Jahren haben den Bestand an Brassen nahezu ausgelöscht. Verbliebene Fischarten sind Rotfedern, Barsche, Hechte, Schleien, Karpfen und Aale.

*** Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 14. September 2012, 20:49 Uhr, vor 0 Tagen ***
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